Unterschiedlichste Formen von Zahnimplantaten

Zahnimplantate

Arten von Zahnimplantaten und wie diese gesetzt werden.

Leider ist der Mensch kein Haifisch dem einfach Zähne nachwachsen. Mit Zahnimplantaten ist es jedoch möglich verlorengegangene Zähne wieder zurück zu bringen und das sogar inklusive Wurzel! 

Zahnimplantate sind für viele Menschen eine wichtige Komponente im Mundraum und oft unersetzlich um weiterhin die volle Beißkraft zu erhalten. Oft haben Menschen Angst, zum Zahnarzt zu gehen und sich ihre Zähne und ihren Mundraum untersuchen zu lassen. Doch manchmal ist es unumgänglich, sich vertrauensvoll von einem Zahnarzt behandeln zu lassen. Vor allem bei Implantaten ist es wichtig, einen vertrauenswürdigen Zahnarzt aufzusuchen.

Die heutige Medizintechnik ist mitunter verantwortlich, dass sich die Lebensqualität unserer heutigen Gesellschaft massiv verbessert hat und sich die Patienten auf eine professionelle Lösung durch ihren Zahnarzt vertrauen können. Vor einige Jahrhunderten sahen Wurzelbehandlungen, Zahnimplantate oder Zahnprothesen noch ganz anders aus, geschweige denn die Mundhygiene von Menschen. Erlitten Menschen zur damaligen Zeit eine Parodontose, konnte diese verheerende Auswirkungen haben.

Hier erhalten Sie sämtliche Informationen zu Zahnimplantaten aus Keramik, Zahnimplantaten aus Keramik und Diskimplantaten!



Arten von Zahnimplantaten:

Zahnimplantate aus Titan

Titanimplantate: Schraubenimplantate aus Titan stellen aktuell die gängigste Form für ein Zahnimplantat dar. Dies liegt nicht nur an der herausragenden Stabilität von Titan, sondern auch an der überaus guten Bioverträglichkeit des Materials mit dem menschlichen Körper.

Weitere positive Eigenschaften von Titanimplantaten sind die schnelle Verwachsung des Implantates mit dem Kieferknochen und die Tatsache, dass das Implantat relativ wenig kostet. Titan als Material kann keine Allergie hervorrufen (außer es besteht eine Verschmutzung durch z.B. Nickel am Implantat), lediglich Unverträglichkeiten können bei einem Zahnimplantat auftreten.

Hierbei reagiert der Körper aber auch nicht auf das Titan sondern auf das Implantat und sieht dieses als Fremdkörper an. Eine solche Unverträglichkeit ist schwer zu diagnostizieren, da sie nur schleichend und schwach auftritt und über Jahre andauern kann. Mögliche Symptome sind Müdigkeit, Übelkeit sowie Kopfschmerzen.

Zahnimplantate aus Keramik

Keramikimplantate: Eine weitere recht verbreitete Form von Implantaten sind die Keramikimplantate, die bereits seit dem Anfang des 19. Jhd. in der Zahnmedizin eingesetzt werden.

Konkret handelt es sich hierbei um das enorm stabile Material Zirkon. Im Vergleich zum Titanimplantat kostet das Keramikimplantat etwas mehr, da sich die Bearbeitung hier etwas schwieriger gestaltet als bei anderen Materialien. Jedoch weißt ein Keramikimplantat eine absolute Bioverträglichkeit auf und umgeht das Risiko einer Verschmutzung durch z.B. Nickel.

Aus ästhetischen Gründen bietet sich Keramikimplantate an, da sie die gleiche/ ähnliche Farbe besitzen wie ein Zahn. Ein Nachteil von Keramik ist, dass das Implantat nicht speziell Beschichtet werden kann, womit ein schnelleres Einwachsen mit dem Kiefer nur schwer sichergestellt werden kann. Daher existiert hierbei eine erhöhte Wachsamkeit des Patienten beim Konsum von Lebensmittel, damit keine Schäden am Implantat auftreten.

Im Fall einer Beschädigung ist unverzüglich ein Zahnarzt aufzusuchen.

Diskimplantate

Diskimplantate: Eine eher weniger verbreiterte Form von Zahnimplantaten stellen Diskimplantate dar, welche zur Gruppe der Basalimplantate zählt. Dies bedeutet, dass sich das Implantat zum Grund oder zur Basis hin orientiert. Ein Diskimplantat wird seitlich in den Kieferknochen eingesetzt. Da diese Implantate in der recht harten Schicht eines Knochen verbohrt werden, ist eine frühzeitige Belastung des Implantates möglich. Der Grund weshalb Diskimplantate gewählt werden ist die Sicherstellung des Verwachsens eines Implantates bei einer relativ geringen Knochenhöhe des Kieferknochens der Patienten.

Wie Zahnimplantate gesetzt werden:

In der folgenden Aufzählung sehen Sie wie meist ein Zahnimplantat gesetzt wird. Hierbei kann sich das Vorgehen während der Operation unterscheiden. 

Zahnimplantat
  1. Nach Desinfektion des Mundraumes und des Mundes selbst wird der Patient an der Stelle, an der das Implantat eingesetzt werden soll lokal anästhesiert. Mit Hilfe eines Anästhetikums, das der Zahnarzt seitlich in die Schleimhaut einbringt wird der Bereich taub. 

  2. Nach kurzem Abwarten prüft der Zahnarzt ob die Stelle wirklich taub ist und die eigentliche Operation kann beginnen. 

  3. Mit Hilfe eines Schnittes oder einer Stanze wird die Schleimhaut über dem Knochen freigelegt und der Knochen liegt dem Behandler frei vor Augen. Hierbei wird nur ein Teil des Knochens eröffnet. 

  4. Hat sich der Behandler für die passende Stelle für das Zahnimplantat entschieden, so bohrt dieser von dünn nach dick ein entsprechendes Loch in den Kieferknochen. 

  5. In das gebohrte Loch wird wie links im Bild ersichtlich die kleine Titanschraube, das Zahnimplantat, eingedreht. Das erfolgt mittels einer kleinen Ratsche und äußerst vorsichtig. 

  6. Nachdem das Implantat eingebracht ist verschließt der Zahnarzt das Implantat mittels einer Verschlussschraube oder setzt einen Zwischenteil ein, wenn er das Implantat gleich belasten möchte, was von der Stabilität der Schraube abhängt. 

  7. Im Abschluss wird die Schleimhaut wieder so vernäht, dass der Knochen und das Implantat bedeckt sind. Nach einer Einheilphase von einigen Monaten kann das Implantat dann belastet werden und zum Beispiel mit einer Zahnkorne versorgt werden. 

Das Zahnimplantat im Röntgen

In der folgenden Abbildung sieht man 4 Zahnimplantate, die Oberkiefer eines Patienten eingebracht wurden. Diese sind dabei mit dem Knochen verwachsen und sind mit dem Knochen einen festen Verbund eingegangen. Sind die Implantate schön eingeheilt, dann sind Implantate sehr haltbare künstliche Zahnwurzeln, die einen hochwertigen Zahnersatz ermöglichen. Ein eingewachsenes Implantat kann man nur sehr schwer wieder entfernen. 

Zahnimplantate Röntgen


Kosten für ein Zahnimplantat

Die Kosten für ein Zahnimplantat in Österreich können sehr unterschiedlich sein. Zu beachten ist ob im Preis nur die Schraube an sich beinhaltet ist, oder der gesamte Zahn mit der Implantatkrone. 

Ein kompletter Zahn kostet dabei zwischen 1800-2400 Euro. Hierbei sollten alle anfallenden Kosten für den gesamten Zahnersatz inbegriffen sein. Sollte nur die Schraube verrechnet werden, so kostet die Schraube, also das Zahnimplantat selbst rund 1000 Euro. 

Weitere Spannende Themen:

In unserem Onlineblog posten wir regelmäßig spannende Artikel zum Thema Zahngesundheit. Neben dem Verkauf von innovativen nachhaltigen Produkten in unserem Onlineshop sind wir vor allem daran interessiert Menschen rund um das Thema Zahngesundheit aufzuklären. Gemeinsam mit Zahnärzten versuchen wir dieses Ziel zu erreichen. 

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