Effektive Methoden die gegen Zahnstein helfen

Zahnstein als Volkskrankheit

In diesem Artikel erfahren Sie, was Zahnstein ist und was effektiv gegen Zahnstein hilft. Außerdem finden Sie einen wissenschaftlichen Bericht am Ende dieses Artikels, der sich ausführlicher mit dem Thema Parodontitis und das Problem Zahnstein genauer analysiert.



Was ist Zahnstein?

Bei Zahnstein (auch Konkremente genannt) handelt es sich um eine feste Ablagerung auf dem Zahn, die nicht durch Zähneputzen oder Ausspülen entfernt werden kann. Nur durch eine präventive und korrekte Mundhygiene und durch die Verwendung von richtigen Zahnbürsten ist es möglich Zahnstein zu vermeiden. Die Grund für den Zahnstein ist die Einlagerung von anorganischen Stoffen, im Konkreten ist Plaque die Vorstufen von Zahnstein. Komponenten aus dem Speichel (vor allem Calcium) in Verbindung mit Bakterien sind die Detailkomponenten, die zu einer Verhärtung am Zahn führen. Zahnstein kommt am häufigsten an der Innenseite der Vorderzähne (an den Lingualflächen der inneren Vorderzähne) und bei den ersten Backenzähnen (konkret bei den Bukkalflächen der oberen Molaren) vor und bildet sich grundsätzlich an den Zahnhälsen. Die folgen von Zahnbelag und Zahnstein können unangenehmer Mundgeruch sein.

 

Nicht nur Menschen können davon betroffen sein, sondern auch Tier. Bei Tieren tritt dies vor allem durch einen übermäßigen Konsum von Weichfutter auf.

Zahnstein
Zahnstein und Plaque im Vergleich zu gesunden Zähnen

Die linke Abbildung zeigt wie Zahnstein im Extremfall aussehen kann und wie perfekte Zähne ohne Zahnstein aussehen können. Das obere Bild zeigt ein Kind, dass anscheinend nie bzw. nur sehr selten und schlechte die Zähne geputzt hat. In den Zahnzwischenräumen hat sich dadurch Plaque gebildet, der bereits begonnen hat sich auszuhärten. Die untere Abbildung zeigt, dass stets gründlich die Zähne geputzt wurden und darauf geachtet wurde, dass sich kein Plaque zwischen den Zähnen ansammelt.

Arten von Zahnstein

  • Supragingivaler Zahnstein: Dabei handelt es sich um verkalkte Plaque (sprich Zahnstein), die sich oberhalb des Zahnfleischsaumes befindet. Diese Art wird auch ebenfalls Speichelzahnstein genannt da sich der Zahnstein gerne in der Nähe von Speicheldrüsen (die sich unter der Zunge befinden) bildet. Diese Form ist nicht direkt mit dem Zahn verwachsen und kann mittels einer professionellen Behandlung beim Zahnarzt entfernt werden.

 

  • Subgingivaler Zahnstein: Diese Art des Zahnsteins bildet sich vor allem aufgrund einer chronischen Parodontitis. Im Vergelich zum supragingivalen Zahnstein haftet der subgingivale Zahnstein viel stärken an den Zähnen und ist nur schwer zu entfernen. Auch hier empfiehlt sich, eine professionelle Anwendung durch den Zahnarzt Ihres Vertrauens durchführen zu lassen.

Was hilft gegen Zahnstein?

Viele Menschen stellen sich die Frage, was gegen Zahnstein und verhärtetem Zahnplaque hilft. Die gute Nachricht vorweg: Es ist nicht immer notwendig, den Zahnstein professionell durch einen Zahnarzt entfernen zu lassen. Nach einer Analyse vieler Patienten die Zahnstein haben bzw. hatten können folgende Expertentipps gegeben werden:

 

  • Lassen Sie präventiv eine Profilaxe durch Ihren Zahnarzt vornehmen
  • Verwenden Sie Mundpflegeprodukte die aus natürlichen Wirkstoffen bestehen

  • Inhaltskomponenten wie Aloe Vera, Essig, Zitronen oder Kokos eignen sich am Besten (Spülen Sie sich den Mund z.B. mit Kokosöl oder Zitronensaft aus)

  • Konsumieren Sie ausreichend Vitamin C um eine gesunde Mundflora zu erhalten

  • Verwenden Sie eine Zahnbürste mit weichen Borsten um das Zahnfleisch nicht zu schädigen, aber dennoch die Zahnzwischenräume gründlich zu reinigen

Wissenschaftliche Studien haben ergaben, dass die Volkskrankheit Parodontitis und Zahnstein  sehr weit verbreitet ist. Diabetes und ein Herzinfarkt können dabei die Ursache für chronische Zahnfleischentzündungen sein. Die Entfernung von Zahnstein bei chronisch entzündetem Zahnfleisch stellt viele Menschen vor ein Problem. Der Artikel anbei gibt Ratschläge, wie eine sinnvolle Therapie gegen Zahnstein umgesetzt werden kann.

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Dem Zahnstein auf der Spur
Vgl. Meissner/ Strackel (2005), Dentalhygiene Journal 2/2005
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