Woraus besteht ein menschlicher Zahn?

Der Zahn - Aufbau und Geschichte

In diesem Artikel erfahren Sie alles über den Aufbau eines Zahnes im menschlichen Gebiss. Zusätzlich soll der Artikel hier im Apfeldental-Blog über die Entwicklungsgeschichte des Zahnes aufklären. Als eines der wichtigsten Werkzeuge der Menschengeschichte liefern die Zähne im menschlichen Gebiss auch heute noch nach wie vor einen entscheidenden Beitrag zu unserer Lebensqualität. Im Zusammenhang mit der richtigen Mundhygiene können Zähne in ihrem Grundaufbau mit ihren schützenden Schichten erhalten bleiben. Welche Schichten das sind und wie der Zahn so wie er ist entstanden ist lesen Sie hier. 

Der Zahn: Aufbau des menschlichen Zahnes und Gebisses.

Wenn wir in der Früh in den Spiegel schauen und unseren Mund aufreißen sehen wir (hoffentlich) eine Galerie von verschiedenen Zähnen. Diese Zähne sind von schneidenden dünneren Zähnen bis große mahlende Zähne verschieden ausgeprägt und dienen jeweils einer eigenen Funktion. So haben die Schneidezähne den Auftrag die Nahrung abzutrennen, die Eckzähne die Kaubewegung zu führen und die Backenzähne den Auftrag die Nahrung zu zermahlen. Die Zunge hilft dabei die Nahrung im Mund so hin und her zu bewegen, dass die Zähne ihren Job gut erledigen können. Jedoch das was wir im Spiegel sehen ist nur ein Drittel des ganzen Zahnes. Denn zwei Drittel des restlichen Zahnes können von außen nicht gesehen werden, da sich diese unter dem Zahnfleisch und im Knochen befinden. Diesen Teil des Zahnes nenn man Zahnwurzel. In diesem Bereich ist der Zahn mit dem Knochen und dem umliegenden Strukturen stark verbunden. Ist der Zahn gesund, schmiegt sich das Zahnfleisch an den Übergang zwischen Zahnwurzel und der sichtbaren Zahnkrone geschmeidig an, sodass eine physiologische Situation die natürliche Gesund-Erhaltung des Zahnes unterstützt. 

Der Zahn an sich besteht ebenfalls aus mehreren Schichten. Wusstest du zum Beispiel, das jeder Zahn durch eigene Nerven und Blutgefäße selbst versorgt und durchblutet wird? Das ist auch der Grund warum Zähne auch so höllisch weh tun können. Denn ist dieser Innere Komplex einmal beschädigt, ist der Zahn beleidigt und fängt an weh zu tun. Um diesen so wertvollen Bereich namens "Pulpa" zu schützen, hat die Natur schützende Schichten um diesen Bereich angelegt. Das Dentin und den Zahnschmelz. Diese beiden Schichten sind hart und sorgen dafür, dass das Innere des Zahnes geschützt bleibt. 

Dies alleine reicht jedoch nicht aus um den Zahn ein Leben lang vor den Beschädigungen zu schützen. Durch die Einführung des Zuckers in die moderne Welt steigt das Risiko an Karies zu erkranken. 



Schutz der Zähne und Karies

Wir müssen also dem Körper dabei helfen das Innere der Zähne zu schützen. Zwar übernimmt der Speichel schon eine gewissen Funktion indem er die Zähne mit Mineralien versorgt und unbewusst die Zähne immer wieder spült, jedoch reicht das nicht aus. Um Karies zu verhindern sollten wir regelmäßig mit Zahnbürsten unsere Zähne putzen um den Plaque auf unseren Zähnen zu entfernen. Denn aus Plaque entwickelt sich Karies. Aber wie entsteht Karies eigentlich? Der Zucker in unserer Nahrung schmeckt nicht nur uns, sondern auch den Bakterien in unserer Mundhöhle. Das heißt die Bakterien nehmen den Zucker auf und verwandeln diesen in Säure. Die Säure der Bakterien ist so stark, dass diese den Zahnschmelz zersetzen kann und so zu Karies führen kann. Um diese Säure und den den Belag auf den Zähnen zu entfernen müssen wir regelmäßig unsere Zähne putzen um diesen Prozess zu verhindern. 

Geschichte der Zähne

Die Zähne sind streng genommen eine Entwicklung aus der Außenhaut, die in den Mund gewandert ist. Im embryonalen Stadium entwickeln sich die Zähne aus zwei der drei Keimblätter, nämlich dem Ektoderm und dem Mesenchym. Das erste mal konnten Zähne bei Fischen festgestellt werden, also bei Kiefermäulern. Säugetiere nutzen anders als andere Wirbeltiere wie etwa Vögel, die Zähne nicht nur zum Greifen der Nahrung. Säugetiere zermahlen ihr Essen ebenfalls durch ihre Zähne. Übrigens: früher hatte man sogar Elfenbein für die Herstellung künstlicher Zähne benutzt. Denn schon im Altertum gab es den Willen die Zähne durch Prothesen zu ersetzen. Jedoch besser als jede Prothese ist es seine eigenen natürlichen Zähne fit zu halten und regelmäßig zu putzen. 

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